Helene-Lange-Gymnasium Rendsburg

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Kinderheim in Ouidah, Benin - die "Pouponnière"

 

Seit 1990 unterstützt das Helene-Lange-Gymnasium nun schon ein Kinderheim in Ouidah im westafrikanischen Benin, das vom Orden der „Schwestern Unserer Lieben Frau von den Aposteln“ geleitet wird, und ist dort der mit Abstand größte Spender.

Die stolze Summe von inzwischen über 246 000 €, die bisher überwiesen wurden, ist größtenteils das Ergebnis der Einnahmen beim alljährlichen Weihnachtsbasar . Hinzukommen Spenden von Privatpersonen und die Mitgliedsbeiträge des „Vereins der Freunde der Pouponnière in Ouidah . Auch im Jahr 2016 können wieder 16 000 € nach Ouidah überwiesen werden. Wir können sicher sein, dass das gespendete Geld ungeschmälert das Kinderheim, die „Pouponnière“, erreicht, da es auf das Konto von Gabriele Gbégnonvi überwiesen wird, die an der deutschen Botschaft in Cotonou arbeitet und den Betrag umtauscht und das Geld persönlich übergibt. Thies Nordmann, Lehrer an der Hela, ist im Sommer 2016 ein zweites Mal nach Ouidah gereist und hat sich von der positiven Entwicklung des Kinderheims und der großen Bedeutung unserer Unterstützung für die Existenz der „Pouponnière“ überzeugt, s. den Reisebericht zum Besuch im Sommer 2016

Uve Hansen, ein ehemaliger Lehrer der Hela, lernte die „Pouponnière“ bei einem privaten Besuch in Benin 1990 kennen und rief dieses Projekt im selben Jahr ins Leben. Im Jahr 2000 gründete er dann mit Kolleginnen, Kollegen und Freunden der Hela den „Verein der Freunde der Pouponnière in Ouidah“, dessen Vorsitzender er bis 2012 war. Der aktuelle Vorsitzende des Vereins ist Thies Nordmann, Lehrer an der Hela und Ansprechpartner für alle Belange, die das Kinderheim betreffen.

In der „Pouponnière“ leben zur Zeit 44 Kinder, vom Säugling bis zum Jugendlichen, deren Eltern verstorben sind oder die von ihren Familien wegen Armut oder Krankheit nicht versorgt werden können. Soeur Odile, die Leiterin der Pouponnière, Soeur Almaz, Soeur Josephine und Soeur Iorenta sorgen auch für eine schulische und berufliche Ausbildung der Kinder. Seit 2009 besteht auf dem Gelände der „Pouponnière“ auch eine Krankenstation, die für die Stadt Ouidah große Bedeutung hat.

Eine Dauerausstellung in der Hela im Flur am Atrium informiert umfangreich über die „Pouponnière“ und die Lebensumstände in Benin.

Soeur Almaz mit „Jojo“ und Soeur Annick mit Emile, dem jüngsten Mitglied der Pouponnière

 

„Verein der Freunde der Pouponnière in Ouidah" 

Hier gibt es einen Reisebericht aus dem Jahr 2016 

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