Abitreffen nach 65 Jahren


So weit in die Zukunft hat am 26. Februar 1941 wirklich niemand geblickt, und doch kamen alle im Jahre 2006 zu diesem seltenen Jubiläum.


Den ersten der beiden Höhepunkte erlebten wir in unserer unvergesslichen Schule. Da wir mit unseren 80+ Lebensjahren dem Treppensteigen gern ausweichen, feierten wir diesmal im Essraum unten neben der Küche.
Wie einladend hieß uns ein frühlingsfrisch gedeckter Kaffeetisch willkommen!
Herr Oberstudiendirektor Löffler, Herr Oberstudiendirektor a.D. Köhnke, der amtierende und der ehemalige Hausherr, Frau Warnholz und Frau Rieper, die Regentinnen des Sekretariats, Herr Lüttens, Herrscher über Haus und Hof, erwarteten die betagte, muntere Ehemaligengruppe, und das dreistündige Programm lief ab: Begrüßung, Kaffeetafel, Berichte.
Die Erinnerungen an unsere Schulzeit begleiten uns bei dem hoch interessanten Vortrag Herrn Löfflers über ‚seine' Schule, fesseln uns, wecken Staunen über die kaum vorstellbaren Veränderungen im Schulalltag und über die vertrauensvolle, fröhliche Arbeitsatmosphäre, die im Helene-Lange-Gymnasium herrscht. Wir sind fast alle in Rendsburg aufgewachsen, und sechs aus unserer Klasse

Unseren Dank für den unvergesslichen Nachmittag bringt Frau Mechthild Nagel, geb. Wrede, mit den folgenden Erinnerungen an unsere Schulzeit in unser aller Namen und mit der Übergabe einer Spende zum Ausdruck:



Die Schule
Vor längerer Zeit ging ich mal wieder durch die Ritterstraße, und als ich ‚unser' Schulgebäude betrachtete, den stolzen Backsteinbau mit den vielen Fenstern und dem Turm an der rechten Seite, war ich wieder das kleine Schulmädchen von damals. Ich nannte den runden Anbau ‚Märchenturm', weil wir uns in ihm umziehen durften und dann als 7 Zwerge mit roten Zipfelmützen die Bühne der Aula betraten.
Schauspieler in dem Märchenspiel ‚Schneewittchen' von Theodor Storm. ‚Wer hat von meinem Tellerlein gegessen?' oder ‚Mein Gott, wie ist das Kind so schön!' Mehr hatte ich nicht zu sagen, aber immerhin.
Dies kam mir in den Sinn beim Gang durch die Ritterstraße, und ich strich leise über die roten Steine der Mauer.
Im Helene-Lange-Gymnasium, damals Deutsche Oberschule für Mädchen, haben wir einen Teil unseres Lebens verbracht, und ich glaube, wir denken gern an die Zeit zurück. In der Erinnerung erscheint vieles bunt, gut, harmonisch und heiter, und so muss es wohl sein.
Ängste beim Zuspätkommen, vor Arbeiten und Prüfungen treten in den Hintergrund.




 

Die Stadt
Wir sind fast alle in Rendsburg aufgewachsen, und sechs aus unserer Klasse leben noch hier.
Wir lieben unsere Stadt, und die Auswärtigen kehren immer gern zurück. Einst lernten wir: Reinholdsburg, Rendensburg, Rendsburg. Die Stadt ist sagenumwoben. Nur einige zur Erinnerung: Offas Kampf auf der Eiderinsel.
Die Prinzessin unterm Holzapfelbaum bei Nobiskrug. Nicht weit entfernt die Fockbeker, die ihren armen Aal ertränkten und die Ünnererdschen bei Hohn.
Dann war da noch etwas mit dem Grafen Gerhard und Reventlow gewesen (alles nachzulesen). Ach ja, und auf einem Schiff im Kreishafen traf man einst den Klabautermann.
Einmal an einem regnerischen Wochenende kehrten wir mit unseren Rädern von einer Fahrt zurück. Nass und verfroren waren wir, aber als wir von weitem unsere Hochbrücke erblickten, das Wahrzeichen der Stadt, sprangen wir vom Rad und sangen ihr Lied: ‚So lang der Wind noch weiht und de Hochbrüch steiht un de dütsche Flagge över Rendsburg weiht. So lang 'n lütten Drüppen Water in de Eider is, het Rendsburg keen Bekümmernis.'
Die Hochbrücke, die schönste aller Brücken, die über den Kanal führen, trägt unter sich die Schwebefähre. Diese kränkelt jetzt oft und muss in ärztliche Behandlung. Wenn man aber Glück hat und mit ihr über den Kanal schweben darf, ist das ein herrliches Gefühl: Über uns donnern die Züge, und unter uns rollen die Wellen sanft an den steinernen Böschungsrand des Kanals. Die alte Drehbrücke gibt es nicht mehr. Dort trafen wir Wartenden Bekannte und schlossen Freundschaften, tauschten Lackbilder im Brückenhaus und beendeten schnell noch die Hausaufgaben. Wir winkten dem Lokführer zu, der mit der Kleinbahn über die Brücke prustete, um Bürger und Schüler in die Stadt zu fahren. Als wir älter wurden, freuten wir uns, wenn ein Schüler zurückwinkte.


Auch ein anderes Wahrzeichen unserer Stadt ist nicht mehr: die Kolo-Schule. Aber dafür gibt es die ‚längste Bank der Welt', und ich kann nur jedem raten:
Setz dich dort in den Sonnenschein, freu dich an den vorbeifahrenden Schiffen oder träume einfach vor dich hin. Aber nicht zu lange, denn wenn ein Radfahrer vorbeikommt, musst du schnell die Beine einziehen.


Auch an der Eider ist es schön, die Enten schnattern im Schilf, im Frühsommer blühen dort Rainfarn und die lila Seifenblumen. Auf den Wiesen des Klints grasen geruhsam die Kühe. Dass es dort einen Eiderwassermann gibt, glaubt ihr mir nicht? Doch, ich habe ihn gesehen an einem schwülen Sommermittag.
Ach, und dann die Plätze unserer Stadt - nur ganz kurz - sonst wird die Geschichte zu lang: der Parade platz, oh, da gibt es viel zu erzählen, Schlossplatz, Altstädter Markt und Schiffbrückenplatz. Auf dem Schiffbrückenplatz stand einst eine Sonnenuhr und es plätscherte ein Springbrunnen.
Was wird nun aus dem Platz? Man mag gar nicht daran denken.
Auch die Garnison- und die Marienkirche sind zu erwähnen. Leider kann man die Marienkirche, erbaut 1287, nicht mehr in ihrer ganzen Schönheit betrachten. Das musste mal gesagt werden!
 

 


Das Schulgelände
Doch nun zu unserer Schule: Wir gehen durch die Pforte, dann den ansteigenden Weg bis vor die große schwere Schultür. Wer spät dran ist, schleicht durch den Fahrradkeller, um dem gestrengen Blick des Hausmeisters zu entgehen. Ihr erinnert euch sicher an Herrn Kornettke, der immer da war, wenn man ihn brauchte.
Bevor wir den Flur über einige Stufen betreten, kommen wir an der Treppe rechts vorbei, die hinunter in die Turn halle führt. Es riecht nach Bohnerwachs und Kreide, wie wohl in allen Schulen. Die Turnhalle ist mit braunem Linoleum ausgelegt, das an einer ganz bestimmten Stelle einen kleinen Hügel bildet. Wenn gleich unsere Sportlehrerin am leicht verstimmten Klavier sitzt und zum Gehen, Schreiten, Hüpfen oder Laufen die Passende Melodie spielt, versucht jede von uns, einmal kräftig auf die Linoleumbeule zu treten. Es gibt einen fröhlichen Knall, nein, eher einen ‚Blubb'.
An der Längswand der Halle stehen die Schwebebänke, und dahinter hängen die Ledermatten. Gegenüber Barren, Böcke, Bälle und Keulen. Wer von uns gut klettern kann, erreicht mit Tau oder Eisenstange hoch oben die Fensterbank an der Schmalseite der Halle. Ganz Tüchtige hangeln an der Leiter hinauf. Sehr anstrengend!
Schade, ich habe nie auf der Fensterbank gesessen!
So, nun sind wir wieder im Schulgebäude, und wenn wir über den langen Flur gehen oder schlittern, kommen wir an dem Trinkbrunnen der ‚Hebe' vorbei. Ab und zu trägt sie die weinrote Strickmütze von Fräulein Gerling, die ihr gut zu Gesicht steht. Fräulein Gerlings Kopf mit Haarfrisur gleicht dem der Göttin.
Zur Erinnerung: Hebe, Tochter des Zeus und der Hera, griechische Göttin der ewigen Jugend und Mundschenkin im Olymp … Hab ich eben im alten Lexikon meines Vaters nachgelesen.
Im ersten Stock liegt die Aula. Ein riesiger Holztisch steht auf dem Flur davor, dort liegen die Bücher ausgebreitet, die wir ausleihen dürfen. Besonders begehrt war das ‚Rote U', ein Kinderkrimi.
In der Aula gefallen mir die gedämpften Farben, das dunkle Grün, das Grau des Gestühls.
Zu beiden Seiten an den Wänden hängen Bilder ehrwürdiger Herren, Könige und Fürsten mit weißen Perücken, sie blicken ernst, streng, aber auch gütig. Und vorne das Gemälde von Jan Laß, unser ‚Sämann'. Ich erwähnte ihn oft, und wir vermissen ihn

Klassenkameradinnen
Nun seid ihr dran. Obwohl im Wesen und Aussehen unterschiedlich, hatten wir doch in jungen Jahren eines gemeinsam: Zöpfe! Braune, blonde, lange, kurze, gelockte und glatte. Später wurden Knoten daraus oder Dauerwellen.


Wir heißen: Antje, Elisabeth, Eva, Rosemarie, Edith, Ellen, Ursula, Ingeburg, Gerlinde und Mechthild. Frauke und Mariechen sind nicht mehr bei uns.
Eine kurze Vorstellung, eine Beschreibung aus meiner Erinnerung, nicht böse sein!
Antje kam spät in unsere Klasse und wurde Klassensprecherin. Man konnte sich immer auf dich verlassen, und wir danken dir, Antje, für unsere Treffen, die du stets gut vorbereitet hast.
Eva und Rosi, ihr wart, so weit ich mich erinnere, immer sehr fleißig. Auch hattet ihr beide schon einen Freund und kanntet viele Schlagertexte. ‚Bel ami' war damals in.
Wir ‚Kanalmädchen', ich gebrauche jetzt auch mal Spitznamen, Stecki, Frauke, Kuehnerle und ich, sangen dagegen Wanderlieder, trugen weiße Söckchen und Sportschuhe.
Ellen, mit dir konnte man so herrlich lachen. Wenn in der ersten Stunde etwas Komisches passierte, freuten sich alle, doch man sammelte sich schnell und nahm ernsthaft am Unterricht teil. Aber wir zwei brauchten uns nur anzusehen, und schon begann das Gekichere von neuem. Ich glaube, wir sagten auch ‚gluddern'. Ganz frei sind wir auch heute nicht davon.
Mit Loschi, Edith und Linde erlebte ich schon die Grundschulzeit, und unser beliebter Rektor Reinke schrieb nach vier Jahren ins Poesie-Album: ‚Wir arbeiteten einmal Zimmer an Zimmer in der lieben alten Lornsenschule, du und dein Rektor Reinke.' Wohl der rührendste Spruch, den man sich wünschen kann.
Linde hatte immer ausgefallene Ideen, sie brachte ein adoptiertes Puppenkind mit in die Schule und kochte ihm, mit Kerze unterm Tintenfass, ein Süppchen.
Edith, wir zwei warfen Persilknüppel in die Kastanienbäume vor der Drehbrücke, um viele Früchte zu ergattern. Unsere Mütter fanden dies gefährliche Spiel nicht so gut. Loschi, Ihr hattet das schönste Haus und den größten Garten, in dem man toll spielen konnte. Und dann die unvergesslichen Kindergeburtstage mit grünem Wackelpudding, Kakao, Würstchen, bunten Tischkarten und Gewinnspielen. Die Mütter gaben sich viel Mühe. Einmal durften wir Muscheln in einen Glasbehälter werfen, die Muscheln öffneten sich, und aus ihnen entstiegen wundersame Blumengebilde.
Wir mussten aber auch vorsingen, und das gefiel mir gar nicht, da ich ein schüchternes Kind war. Oft saßen an den Geburtstagen auch die Großmütter dabei, sie lauschten gerührt und hatten ein sanftes Leuchten im Gesicht. Omas lieben es, wenn Enkel singen oder Musizieren.
Stecki, du und ich, eng befreundet, erlebten im Backfischalter, so sagte man damals, viel Aufregendes. Orte des Geschehens: Schulweg, Kanal und Eiderufer, auch zwischen Berg und tiefem, tiefem Tal. Doch wir verraten nichts. Die Hauptsache: Alles fand einen guten Ausgang.
Und mit dir, Kuehnerle, durfte ich eine Stunde im Klassenschrank verbringen, und im Sommer überquerten wir, in aus Wollresten gestrickten Bikinis, den Nord-Ostsee-Kanal.
Wir bildeten eine wunderbare Klassengemeinschaft.
Hier im Raume stehen unsere Stadtpläne, auf die wir stolz sind. Hätten wir Markierungsnadeln zum Draufpieksen, könnte alle Welt erfahren, wo unsere Wohnungen liegen oder lagen. Gut verteilt über die Stadt. Wie schön für Rendsburg.

Lehrer
Unsere Lehrer, wir vergessen sie nie: nette, langweilige, strenge, verehrte, in allen Abstufungen.


Studienrat Petersen, genannt ‚Bum': ‚Woher stammt der Name Bum? Da fragt euch nur bei Sportlern um!' so sangen wir beim Aufrollen der ‚Hobelbank'. Das Gemälde auf der Tapetenrolle zeigte ‚Bum' als Faustballspieler, daher der Name. Er war unser Klassenlehrer und der Vater von Frauke. Wie praktisch, sie verbesserte ab und zu Fehler in unseren Arbeitsheften. Im Nachhinein denke ich, dass wir im Deutschunterricht viel gelernt haben, Gedichte von Goethe (da ging es meist um die Liebe), Schiller, Storm, Hülshoff, Rilke, Claudius und so fort wurden geübt, bis wir sie vortragen konnten. Er wies uns hin auf Lautmalerei und die Schönheit der deutschen Sprache. Es gab aber auch Stunden, da saß unser ‚Bum' vorne auf dem Tisch, schaute verschmitzt auf seine Mädchen und erzählte aus seiner Zeit als Kriegsgefangener im ersten Weltkrieg.
Im Nu war die Deutschstunde beendet, und wir freuten uns. Ich verstehe ihn heute sehr gut. Auch wir (ich) möchten gern aus unserer Jugendzeit berichten, aber man zeigt wenig Interesse, und wir hätten so viel zu sagen!
Frau Dr. Reiche: lebhaft, mit glattem schwarzen Haar. Im gemusterten Chromosomenkeid stand sie vor uns, und wir erlebten, wie Pantoffeltierchen zur Welt kamen, unterm Mikroskop. Auch lernten wir im Schulgarten einen Steingarten der ‚sieben Jahreszeiten' anzulegen.
Jette, Henriette Wernich, Zeichenlehrerin: Sie stammte aus Nordschleswig und führte den VDA (Verein der Deutschen im Ausland).
Krause Haare, tiefe Stimme, Reformkleid und eine riesige Armbanduhr dicht unterm Ellenbogen. Linde wurde oft von ihr gelobt. Ich nicht, ich malte zu süßlich und kindertümlich. Habe ich später eingesehen.
Sport und Handarbeit bei Fräulein Sprink. Die Fächer haben uns gefallen. Oder was meint ihr? Sie war jung und hatte viel Verständnis für uns, auch später beim Kochunterricht. Kriegsrezepte z.B. Kaffeetorte.
Vor Unterrichtsbeginn durften wir ein neues Lied vorstellen, nur als Kuehnerle und ich den 4/4 Takt mit den Füßen unterstützten, war sie nicht so begeistert.


Dr Max Streitwolf, Mathe, Chemie, Physik: Man musste nach vorn vors ‚Brett', wie er es nannte. Da wurden kurz und energisch die Matheregeln abgefragt. Wer sie gut beherrschte, durfte während der Stunde seine gestärkten Kittel bei seiner Frau in der Moltkestraße abholen. Kurze Zeit war ich die Glückliche, aber das dauerte nicht lange.
Wenn Dr. Streitwolf im Physikraum die dunklen Vorhänge zuzog, warf er sich die Schnur über die Schulter, schritt langsam die Fensterfront entlang und summte das Wolgalied.
Auch Ringelnatz-Gedichte vom ‚Reh aus Gips', und dem Seufzer, er Schlittschuh lief, baute er in den Unterricht ein. Das rasche Umdenken für uns war nicht einfach.
Fräulein Gerling, die Dame mit dem griechischen Profil, lehrte Erdkunde und Geschichte. Sie war nett und sanft, doch so interessant war der Unterricht nicht. Frauke, die links neben mir saß, hatte immer mal Zeit, wahrend der Stunde Feldpostbriefe an unsere Jungs zu schreiben. Doch eine Erdkundestunde bei Fräulein Gerling hat mich sehr beeindruckt, und ich konnte sie später uach meinen Schülern vorführen.
Hört zu! Fräulein Gerling bat uns ans Pult, zog ihre weinrote Bleylejacke aus, die zu der anfangs erwähnten Mütze passte, schob selbige langsam auf dem Tisch zusammen, und nun wussten wir, so entsteht ein Faltengebirge. Mein späterer Schulrat, Peter Sothmann, pflegte zu sagen: ‚Meine Damen und Herren, denken Sie dran, ein Lernen durch Tun in jeder Stunde'. So geschah es in fräulein Gerlings Erdkundevorführung.

Kriegszeit
Dann kam der Krieg. Die Klassenzimmer konnten nicht immer geheizt werden und manche Stunde verbrachten wir in den Wohnungen der Lehrer. In unserer schönen Turnhalle mit der Beule im Linoleum lag Getreide, hoch aufgeschüttet, und die Sportgeräte fanden Platz in der Aula. Sie machten sich nicht gut in dem gedämpften Licht des Feierraumes. Aber es musste sein. Es schien mir so, als blickten die Herren mit den weißen Perücken erstaunt und ungläubig auf die seltsamen Geräte. Nur der Sämann schritt unbeirrt vorwärts.
Wir Mädchen waren nun auch an den Nachmittagen eingespannt: Bahnhofsdienst, um die Menschen aus den zerbombten Städten in ihre Quartiere zu bringen. Es wurden Heilkräuter und Spinnstoffe gesammelt, und in der Garderobe des Stadttheaters saßen wir und verteilten Bezugsscheine. Wir halfen in kinderreichen Familien und Erntekindergärten, verkauften Holzfiguren und Anstecknadeln für das Winterhilfswerk. Im Lazarett am Kanal, jetzt ‚Martinshaus', betreuten wir die verwundeten Soldaten.
Sicher sind die Hausaufgaben oft zu kurz gekommen, aber das Abi schafften wir alle!

Mit dem zweiten Höhepunkt des Treffens klang ein beglückendes Wiedersehen aus: Das Ehepaar Drs Michaelsen hatte zu einem festlichen Abendessen gelden, und Kuehnerle berichtete von ihren Abenteuerreisen in 5 Kontinenten.
Ob wir uns zur Feier unseres 70jährigen Abiturs noch treffen werden, wissen wir nicht. Wie gern würden wir kommen!
 

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